9 unverzichtbare Funktionen
1. Virtual Pacer
Persönliche Bestleistungen werden meist um wenige Sekunden und nicht um Kilometer gekämpft. Virtual Pacer zeigt dir dein Tempo in Echtzeit am Handgelenk an und gibt dir genau an, ob du deiner Zielzeit voraus bist oder hinterherhinkst. Bevor du im Modus „Lauf“ oder „Bahnlauf“ auf „Start“ drückst, rufe „Ziellauf“ auf und lege deine Distanz und deine Zielzeit fest. Wenn du einen Marathon in 4:30 Stunden anstrebst, zeigt deine Uhr standardmäßig das für diese Distanz vorgesehene Tempo an. Ändere die Zeit und sie berechnet das Tempo sofort neu. Alle 5 Kilometer hörst du, wie viel Zeit du gewonnen oder verloren hast.
Das funktioniert auch bei Läufen ohne festgelegte Distanz. Ignoriere die Distanz, lege ein Tempo fest und laufe so lange gegen einen virtuellen Läufer, wie du möchtest.
2. Extender
Uhrendisplays sind klein. Das deines Smartphones hingegen nicht. Extender zeigt deine Aktivitätsdaten in Echtzeit (Tempo, Herzfrequenz, Höhenmeter, Route) direkt auf dem Display deines Smartphones an, während deine Uhr weiterhin Daten aufzeichnet. Betrachte es als einen zweiten Bildschirm, der dich bei jedem Training begleitet. Im Fitnessstudio stehen dir bis zu 10 Datenfelder zur Verfügung, die du nach Belieben anordnen kannst. Auf den Trails profitierst du von einer vollständigen Echtzeitkarte mit deiner Route vor dir und deiner zurückgelegten Strecke hinter dir. Die App dient auch als Brücke zu Adventure Journal: Tippe während des Laufs auf das Kamerasymbol, um ein Foto oder eine Sprachnotiz mit deinem genauen GPS-Standort zu verknüpfen.
Ein einfacher Fingertipp auf der Seite „Fortschritt“ öffnet Extender, damit du dein Training noch weiter ausbauen kannst.
3. Gear Tracking
Nach 650 bis 800 km ist die Dämpfung der meisten Laufschuhe so stark abgenutzt, dass sich dein Laufstil verändert. Mit der Funktion „Ausrüstungsverfolgung“ kannst du jedes Paar Schuhe und jedes Fahrrad, das du zum Trainieren verwendest, registrieren, und die zurückgelegte Strecke wird automatisch erfasst, wenn du deine Aktivitäten aufzeichnest. Lege eine maximale Laufleistung für ein Paar Laufschuhe fest, und deine Uhr benachrichtigt dich, sobald du diese erreicht hast. Außerdem kannst du die für eine Aktivität verwendete Ausrüstung direkt auf deinem Gerät auswählen, sobald diese beendet ist: Die Daten werden automatisch mit der App synchronisiert, wo du auf deiner Profilseite weitere Details einsehen kannst.
Füge deine aktuellen Schuhe in der App hinzu, gib eine Schätzung ihrer aktuellen Laufleistung ein und richte deinen Alarm ein.
4. Flashlight
Es ist sehr früh am Morgen. Dein Wecker klingelt, alle schlafen noch, und du musst deine Schuhe finden, ohne das Licht anzuschalten. Drücke die Zurück-Taste, blättere in der Werkzeugleiste bis zu „Taschenlampe“, und dein Bildschirm leuchtet auf – gerade so hell, dass du dich in einem dunklen Raum oder Zelt zurechtfindest oder deine Kopfhörer im Auto findest, egal zu welcher Uhrzeit. Über den unten stehenden Link erfährst du, wie du eine Verknüpfung einrichtest, damit ein doppelter Druck auf die Zurück-Taste sofort deine Taschenlampe öffnet.
5. Strava Live Segment
Fordere jedes Strava-Segment, das du zu deinen Favoriten hinzugefügt hast, in Echtzeit heraus. Bevor du einen Lauf, einen Trailrun oder eine Radtour im Freien startest, rufe den Bereich „Strava-Segmente“ auf und aktiviere die Benachrichtigungen. Wenn du dich einem zu deinen Favoriten hinzugefügten Segment näherst, zeigt deine Uhr einen Countdown an, der die Entfernung bis zum Start anzeigt, und informiert dich während der gesamten Strecke über dein Tempo, deinen Vorsprung oder Rückstand sowie die verbleibende Entfernung. Du wählst deinen Gegner: deine persönliche Bestzeit, den KOM/QOM, deinen „Carrot“ (die Person vor dir in der Rangliste, die du verfolgst) oder deinen „Wolf“ (die Person hinter dir in der Rangliste, die du verfolgst). Wenn du die Ziellinie überquerst, zeigt dir deine Uhr deine Zeit an und ob du deine persönliche Bestzeit geschlagen hast.
Erfordert ein Strava Premium-Abonnement und ein verknüpftes Strava-Konto.
6. Safety Alerts
Alleinläufe und Ausflüge in die Natur bergen Risiken. Mit Sicherheitswarnungen können deine Angehörigen deinen Standort in Echtzeit verfolgen, sobald du Hilfe benötigst. Richte deine Notfallkontakte einmalig in der COROS-App ein. Sobald die Sicherheitswarnungen aktiviert sind, erhalten diese Kontakte automatisch eine E-Mail, sobald du eine Outdoor-Aktivität startest, mit einem Live-Tracking-Link, über den sie deine Route verfolgen können. Solltest du in Schwierigkeiten geraten, halte die dafür vorgesehene Taste an deinem Gerät sieben Sekunden lang gedrückt. Dadurch werden eine SMS und eine E-Mail mit deinem aktuellen Standort und einem Link zur Live-Verfolgung sowie einer Bitte um Hilfe an deine Kontakte gesendet. Ohne Mobilfunkverbindung wird kein Alarm gesendet; stelle daher sicher, dass die Bluetooth-Verbindung zu deinem Smartphone bestehen bleibt.
Richte deine Kontakte vor deinem nächsten langen Solo-Lauf ein.
7. Group Tracking
Du bereitest dich auf einen langen Tag in den Bergen vor, doch nach einem kurzen Toilettenstopp kannst du den Rest deiner Gruppe nicht mehr finden: Hier kommt die Gruppenverfolgung ins Spiel. Erstelle ein Team in der COROS-App, lade deine Trainingspartner ein und lade eine gemeinsame Route hoch. Sobald alle ihre Aktivität gestartet haben, könnt ihr alle die Live-Position jeder Person und die Echtzeitdaten (Tempo, Distanz) direkt in der App, auf deiner Uhr oder auf DURA sehen. Wenn jemand Hilfe benötigt, kann er/sie einen Notfallalarm an die gesamte Gruppe senden.
8. Resume Later
Auf halber Strecke deiner Gruppenausfahrt beschließt du, eine Pause von ein oder zwei Stunden zum Mittagessen einzulegen, möchtest dein Training aber als eine einzige Aktivität und nicht als zwei separate Aktivitäten speichern. Mit der Funktion „Später fortsetzen“ kannst du eine Aktivität für mehrere Stunden unterbrechen, sie anschließend fortsetzen und alles in einer einzigen Datei speichern. Drücke während deiner Aktivität auf das Drehrad, um sie zu pausieren, wähle „Später fortsetzen“ und geh dann essen. Wenn du bereit bist, öffne den Aktivitätsmodus erneut und deine Uhr fordert dich auf, dort weiterzumachen, wo du aufgehört hast. Deine Gesamtdistanz, dein Höhenunterschied und deine Zeit spiegeln den gesamten Tag wider.
9. Sleep Quality Score
Acht Stunden im Bett und acht Stunden guter Schlaf sind zwei verschiedene Dinge. Die Funktion „Schlafqualität“ unterteilt deine Nacht in Phasen – Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf – und zeigt dir, wie jede dieser Phasen im Vergleich zu den für dein Alter empfohlenen Dauerwerten abschneidet. Ein einziger Wert für die Nacht gibt dir einen schnellen Überblick über deinen Erholungsgrad. Wähle die Karte „Schlaf“ auf deiner Seite „Fortschritt“ aus und du siehst alle Details: wie viel Zeit du in jeder Phase verbracht hast, wie dies im Vergleich zum Durchschnitt aussieht und wo dein Schlaf wiederkehrende Defizite aufweist. Dieser Trend ist besonders hilfreich. Eine schlechte Nacht sagt nicht viel aus, aber drei Monate Daten zeigen dir, wie du deinen Schlaf optimieren kannst.
Trage deine Uhr zwei Wochen lang im Schlaf und achte auf den Trend, nicht auf die einzelnen Zahlen.