Ein Muss

Heart Rate Monitor

Warum sollte man sich für eine Herzfrequenzmanschette statt für einen Brustgurt entscheiden? Der Test des Coros Heart Rate Monitor

Die Optimierung des Trainings erfordert zwangsläufig eine präzise Messung der Belastung. Lange Zeit galt der Brustgurt als der absolute Maßstab. Doch nun tauchen neue Lösungen auf, die immer mehr Sportler überzeugen. Heute beschäftigen wir uns mit einer immer wiederkehrenden Frage: Warum sollte man den alten Brustgurt gegen einen optischen Herzfrequenzarmband eintauschen? Um diesen Paradigmenwechsel zu veranschaulichen, werden wir eines der derzeit angesagtesten Modelle auf dem Markt genauer unter die Lupe nehmen: den Coros Heart Rate Monitor.

Was ist ein optischer Herzfrequenzarmband?

Im Gegensatz zum Brustgurt, der die elektrische Aktivität Ihres Herzens erfasst (Elektrokardiogramm), nutzt die optische Technologie die Photoplethysmographie. Bequem am Oberarm oder am Bizeps angebracht, sendet das optische Herzfrequenzarmband über LEDs Licht durch die Haut. Der Sensor misst dann die Menge des vom Blutfluss reflektierten Lichts. Je schneller Ihr Herz bei Anstrengung schlägt, desto stärker variiert das Blutvolumen, was die gemessene Lichtreflexion mit hoher Präzision verändert.

Warum sollte man einen Herzfrequenzmesser für den Arm einem Brustgurt vorziehen?

Der Wechsel vom Brustgurt zum Arm bietet zahlreiche konkrete Vorteile, sowohl für Hobbyläufer als auch für erfahrene Triathleten.

1. Unübertroffener Komfort

Der Brustgurt hat die unangenehme Tendenz, zu verrutschen, Hautirritationen zu verursachen (die berühmten Verbrennungen unter dem Brustkorb) oder bei intensiven Belastungen (Intervalltraining, VMA) ein Gefühl der Atemnot hervorzurufen. Der Herzfrequenzmesser am Arm beseitigt dieses Problem. Er besteht aus einem weichen, dehnbaren und oft strukturierten Stoff und passt sich perfekt um den Bizeps an. Schon nach den ersten Schritten spürt man ihn kaum noch.

2. Unübertroffene Praktikabilität

Vorbei ist das Ritual, bei dem man die Elektroden des Gurtes mit kaltem Wasser befeuchten musste, bevor man mitten im Winter zum Laufen ging. Die Manschette lässt sich einfach überziehen, mit einem einfachen Klettverschluss anpassen und in Sekundenschnelle wieder abnehmen. Darüber hinaus verhindert ihr kompaktes und flaches Design, dass sie sich an Ihrer Kleidung oder der Ausrüstung im Fitnessstudio verfängt.

3. Beeindruckende Präzision

Zwar verfügen GPS-Uhren über Sensoren am Handgelenk, doch ist dieser Bereich plötzlichen Bewegungen ausgesetzt und die Blutgefäße dort sind dünn. Im Gegensatz dazu bietet der Oberarm eine gute Durchblutung und ist Stößen weitaus weniger ausgesetzt. Heutzutage kann ein guter Herzfrequenzsensor am Arm in puncto Präzision durchaus mit herkömmlichen Brustgurten mithalten.

Der Herzfrequenzmesser von Coros: Der neue Maßstab?

Der im Sommer 2023 auf den Markt gebrachte Coros Herzfrequenzmesser hat sich schnell als Gerät erster Wahl etabliert. Hier erfahren Sie, was dieses Modell von der Konkurrenz abhebt.

Intelligentes Design: Keine Tasten, automatische Erkennung

Eines der attraktivsten Merkmale des Coros-Modells ist das völlige Fehlen einer „Ein/Aus“-Taste. Dank eines integrierten Näherungssensors schaltet sich der Monitor sofort ein, sobald er mit Ihrer Haut in Kontakt kommt. Sobald Sie ihn am Ende Ihrer Trainingseinheit abnehmen, schaltet er sich von selbst aus.

Multikanal-Optiktechnologie

Das ultraleichte Gehäuse (19 Gramm mit dem Originalarmband) beherbergt ein optisches System aus 5 LEDs und 4 Fotodetektoren. Diese hochmoderne Hardware-Architektur sorgt für eine außergewöhnliche Signalqualität, und das Design ist so konzipiert, dass es externes Licht abhält und so Messfehler verhindert.

Eine beeindruckende Akkulaufzeit

Die Marke Coros ist bekannt für die Akkulaufzeit ihrer Uhren, und dieses Armband hat dieselbe DNA geerbt:

Im Betrieb: Bis zu 38 Stunden kontinuierliche Aufzeichnung.
Im Standby-Modus: Bis zu 80 Tage.

Das Aufladen erfolgt ganz bequem in weniger als zwei Stunden über ein USB-Kabel mit magnetischer Schnittstelle.

Universelle Konnektivität (Bluetooth)

Dieser Herzfrequenzsensor setzt voll und ganz auf den Bluetooth-Smart-Standard (ANT+ wird nicht unterstützt). Er ermöglicht bis zu 3 gleichzeitige Verbindungen. Eine hervorragende Nachricht: Er ist keineswegs an das Coros-Ökosystem gebunden. Sie können ihn problemlos mit Ihrer Garmin-Uhr, Ihrer Apple Watch, Ihrem Wahoo-Fahrradcomputer oder direkt über Apps von Drittanbietern wie Strava oder Zwift mit Ihrem Smartphone koppeln.

Technische Daten des Coros HRM im Überblick

Ist es an der Zeit, Ihren Brustgurt abzulegen?

Wenn Sie genug von Scheuerstellen und Signalausfällen durch abgenutzte Brustgurte haben, lautet die Antwort ganz klar: Ja. Der optische Herzfrequenzarmband ist der perfekte Kompromiss zwischen Präzision und Komfort. Der Coros Heart Rate Monitor verkörpert diese Entwicklung perfekt: Mit seiner großzügigen Akkulaufzeit, seiner verblüffenden Einfachheit (keine Tasten) und seinem angenehmen Tragekomfort hat dieser Herzfrequenzarmband-Monitor gute Argumente dafür, das neue unverzichtbare Accessoire für Ihr Sporttraining zu werden.

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